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Traumatisierte Kinder und Jugendliche in der Schule
Die Schule als sicherer Ort - Kollegiumsinterne Abrufveranstaltung 1,5-tägig

Kinder und Jugendliche, die in hochbelastenden Lebenskontexten lebten oder leben, fallen auf. Sie werden häufig als besonders schwierig, provokativ, aggressiv oder enthemmt wahrgenommen und stellen Fachkräfte mit ihrem Verhalten vor hohe Herausforderungen. Oft stellt sich die Frage, wie Schulen angesichts des Auftrags der inklusiven Bildung diesen Aufgaben und Anforderungen gerecht werden sollen.

Die Gesellschaft hat der Institution Schule mit der Schulpflicht die wichtige Aufgabe der Gestaltung eines sicheren Orts für die ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen zugewiesen. Als solcher muss und kann sie zur stabilisierenden Umgebung werden, in der hochbelastete Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu einer besser gelingenden Lebensbewältigung Unterstützung finden.

Das Seminar möchte für Traumata im Kindes- und Jugendalter sensibilisieren. Psychotraumatologisches Grundwissen und Traumapädagogik werden als hilfreiche Verstehens- und Handlungsansätze vorgestellt. Daneben soll auch die Frage nach Gelingensbedingungen - notwendigen Ressourcen und institutionellen Strukturen - thematisiert und diskutiert werden.

 

Inhalte und Schwerpunkte der Veranstaltung:
Psychotraumatologisches Grundwissen:

  • Wie erkenne ich traumatisierte Schülerinnen und Schüler im Unterricht?
  • Was sind belastende Lebensereignisse?
  • Was ist überhaupt ein Trauma?
  • Was sind Traumafolgen und wie zeigen sie sich in der Schule?

Sicherer Umgang mit herausfordernden Situationen
Traumapädagogische Verstehens- und Handlungsansätze
Grenzen und Möglichkeiten der Umsetzung im eigenen System

Adressaten:
Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter, die mit traumatisierten Schülerinnen und Schülern arbeiten oder arbeiten wollen, Schulleitungen und Leitungsmitglieder

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