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Traumatisierte Kinder und Jugendliche in der Schule
Die Schule als sicherer Ort
Termin: 27.04.2019 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: Schule an der Marcusallee, 28359 Bremen

Kinder und Jugendliche, die in hochbelastenden Lebenskontexten lebten oder leben, fallen auf. Sie werden häufig als besonders schwierig, provokativ, aggressiv oder enthemmt wahrgenommen und stellen Fachkräfte mit ihrem Verhalten vor hohe Herausforderungen. Oft stellt sich die Frage, wie Schulen angesichts des Auftrags der inklusiven Bildung diesen Aufgaben und Anforderungen gerecht werden sollen.

Die Gesellschaft hat der Institution Schule mit der Schulpflicht die wichtige Aufgabe der Gestaltung eines sicheren Orts für die ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen zugewiesen. Als solcher muss und kann sie zur stabilisierenden Umgebung werden, in der hochbelastete Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu einer besser gelingenden Lebensbewältigung Unterstützung finden.

Das Seminar möchte für Traumata im Kindes- und Jugendalter sensibilisieren. Psychotraumatologisches Grundwissen und Traumapädagogik werden als hilfreiche Verstehens- und Handlungsansätze vorgestellt. Daneben soll auch die Frage nach hilfreichen Gelingensbedingungen - notwendigen Ressourcen und institutionellen Strukturen - thematisiert und diskutiert werden.

Inhalte und Schwerpunkte der Veranstaltung:

  • Psychotraumatologisches Grundwissen:

          Wie erkenne ich traumatisierte Schüler im Unterricht?
          Was sind belastende Lebensereignisse?
          Was ist überhaupt ein Trauma?
          Was sind Traumafolgen und wie zeigen sie sich in der Schule?

  • Sicherer Umgang mit herausfordernden Situationen
  • Traumapädagogische Verstehens- und Handlungsansätze
  • Grenzen und Möglichkeiten der Umsetzung im eigenen System

Adressaten:
Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter, die mit traumatisierten Schülerinnen und Schülern arbeiten oder arbeiten wollen, Schulleitungen und Schulleitungsmitglieder

Referentinnen:
Elena Quack, Mönchengladbach, Lehrerin für Sonderpäd. Sek. I ES/LE, Fachberaterin für Psychotraumatologie, seit 7 Jahren Klassenleitung einer intensiv- und traumapädagogischen Lerngruppe (spezielle Beschulung von Hoch-Risiko-Schülern)
Marita Fremmer, Mönchengladbach, Lehrerin für Sonderpäd. Sek.I ES/LE, Gestaltpädagogin, seit elf Jahren zuständig für die intensivpädagogische Beschulung der Jugendlichen einer geschlossenen Unterbringung (Kriseninterventionszentrum)

Termin:
Samstag, 27.04.2019, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Anmeldeschluss: 17.04.2019

Ort:
Schule an der Marcusallee, Marcusallee 31, 28359 Bremen

Kosten:
120 Euro
  90 Euro für Mitglieder im vds
  90 Euro für Studenten und LAA
  70 Euro für Studenten und LAA als Mitglieder im vds

In den Gebühren sind die Seminarmaterialien, Tagungsgetränke und Pausenkaffee enthalten.

Veranstaltungsnummer 19.1-3431

Online-Anmeldung
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