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Möglichkeiten einer inklusionsorientierten Diagnostik im Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung
Termin: 27.10.2018 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: Förderzentrum Nord, 45364 Lünen

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung stellen eine besondere Herausforderung bei der Umsetzung schulischer Inklusion dar.

Es lassen sich hinreichende soziale und emotionale Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern als wesentliche Einflussfaktoren für schulische Lernerfolge beschreiben. Hieraus erwächst die Notwendigkeit, vorhandene Ressourcen wie auch die jeweilige Problemstellung differenziert diagnostisch in den Blick zu nehmen, um daraus konkrete Unterstützungs- und Handlungsmöglichkeiten ableiten zu können.

Als inklusionsorientiert kann Diagnostik dann verstanden werden, wenn sie mit dem Ziel erfolgt, Barrieren für Bildung und Teilhabe aufzudecken sowie den Blick auf Ressourcen zu eröffnen.

Dabei kommt dem diagnostischen Verstehen der individuellen Handlungsmuster und der Ermittlung vorhandener Kompetenzen und Bedarfe im Bereich der sozial-emotionalen Entwicklung eine entscheidende Bedeutung zu. Dies bildet den Ausgangspunkt für professionelles, pädagogisches Handeln in der schulischen Erziehungshilfe.

Aus der Perspektive inklusiver Bildung muss daher die Frage nach individuellen, situativen und systembedingten Barrieren für Lernen und Teilhabe gestellt werden.

Zielsetzung und Teilaspekte:
Hierzu soll ein mehrperspektivischer wie auch multimodaler Ansatz einer inklusionsorientierten Diagnostik vorgestellt und schrittweise erarbeitet werden. Dieser vollzieht sich mit Blick auf die Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen Verhaltensweisen und Ressourcen sowie ihren lebensweltlichen Problemlagen

  • etwa durch Möglichkeiten einer funktionalen Verhaltensanalyse oder einer individuellen Ressourcenanalyse, die Lehrkräfte und ihr pädagogisch-didaktisches Handeln im Sinne eines reflektierten Didaktikers sowie die unterrichtliche Situation in den Blick nimmt,
  • wobei systemisches Fragen, aber auch eine diagnostische Evaluation des Classroom-Managements Wege zu einem erweiterten Verständnis und zu mehr Handlungsfähigkeit sein können.

Konzeption und Arbeitsweisen:
Exemplarisch sollen mit Hilfe dieses Mehrebenen-Modells konkrete Methoden anhand von Fallbeispielen sowie praktische Instrumente als Werkzeuge der Diagnostik vorgestellt, erprobt und diskutiert werden. Dabei lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in vier zentralen Bausteinen, die richtigen diagnostischen Fragen zu stellen und Wege zu finden, hierauf pädagogisch nützliche Antworten zu geben.

Adressaten:
Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen, die unterschiedliche diagnostische Möglichkeiten im Kontext des Förderschwerpunktes emotionale und soziale Entwicklung kennenlernen möchten.

Referent:
René Schroeder, Sonderpädagoge, Lehrer im Hochschuldienst an der Universität Bielefeld

Termin:
Samstag, 27.10.2018, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Meldeschluss: 18.10.2018

Ort:
Förderzentrum Nord, Moltkestraße 93, 44536 Lünen

Kosten:
120 Euro
  90 Euro für Mitglieder im vds
  90 Euro für Studenten und LAA
  70 Euro für Studenten und LAA als Mitglieder im vds

Veranstaltungsnummer: 18.2-3121

Hinweise:
In den Gebühren sind die Seminarmaterialien und Tagungsgetränke enthalten.