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Berufliche Orientierung als besondere Aufgabe einer Schule für alle
- insbesondere mit Blick auf die Schülerinnen und Schüler, die in einem zieldifferenten Bildungsgang lernen
Termin: 18.09.2019 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: Haus Rasche, 59505 Bad Sassendorf

Berufliche Orientierung gehört zu den zentralen Feldern schulischer Bildung und hat an allen allgemeinbildenden Schulen an Bedeutung zugenommen.

Die bisherige Praxis der Beruflichen Orientierung in den unterschiedlichen Schulformen ist traditionell abhängig vom Bildungsgang verschieden und so liegen mehr oder weniger umfangreiche Praxiserfahrungen vor.

  • Durch die voranschreitende Entwicklung zur inklusiven Schule erweitern sich die Lerngruppen allgemeiner Schulen um zieldifferent zu unterrichtende Schülerinnen und Schüler, was mit tiefgreifenden Auswirkungen auch auf berufsvorbereitende Maßnahmen einhergeht.
  • Insbesondere diese Schülerinnen und Schüler benötigen eine intensive und spezifische Berufsvorbereitung im Sinne anzubahnender Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um erfolgversprechend den Übergang von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt meistern zu können.
  • In Orientierung an dem für diese Schülergruppe gültigen Lehrplan steht Ihnen in unterschiedlichen Fächern Unterricht zum Inhaltsfeld Berufsorientierung zu.
  • Verschiedene Formen von Praktika als berufsorientierende Maßnahmen sollen den Lernprozess auf möglichst realer Ebene unterstützen und im günstigsten Fall bereits erste Kontakte in die Arbeitswelt knüpfen.
  • Im Kontext der bestehenden Teilhabe-Gesetzgebung gilt es, Termine und Verfahren einzuhalten, um alle ihnen zustehenden Unterstützungsangebote wahrnehmen zu können.

Weil Berufliche Orientierung Aufgabe der ganzen Schule ist, bedarf es der Implementation der damit verbundenen Funktionen und Zuständigkeiten. Dabei stellen sich Fragen wie:

  • „Wer ist zuständig für den oben beschriebenen speziellen Teil der Berufsorientierung?“
  • „Wer kennt die besonderen Verfahren, ist kundig über aktuelle Entwicklungen in der Gesetzgebung?“
  • „Wie können wir in unserem System die erforderlichen Angebote sicherstellen?“
  • „Wo erhalten wir Unterstützung und Information?“

Ziele des Seminars:

Wir möchten im Sinne einer „Berufsorientierungswerkstatt“ im wechselseitigen Austausch

  • Informationen zum Anspruch auf Berufsorientierende Maßnahmen zieldifferent lernender Schülerinnen und Schüler geben,
  • Wege und Verfahren vorstellen,
  • praktische Anregungen zur Anbahnung der erwarteten Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten für den Unterricht geben,
  • Anregungen zur Klärung von Zuständigkeiten und Aufgabenverteilung geben,
  • auf Unterstützungsinstanzen und Netzwerke in den Regionen hinweisen.

Adressaten:
Das Seminar wendet sich insbesondere an

  • Lehrerinnen und Lehrer der allgemeinen Schulen im gemeinsamen Lernen,
  • Lehrkräfte für Sonderpädagogik,
  • Inklusionsfachberaterinnen und –berater,
  • Zuständige für die Berufliche Orientierung an den Schulen des gemeinsamen Lernens,
  • Schulleitungsmitglieder
  • Alle darüber hinaus interessierten Lehrerinnen und Lehrer

Moderationsteam:
Rainer Franzen, Sonderpädagoge i.R. / Moderator, Schwerpunkte: Berufliche Orientierung und Unterrichtsentwicklung
Marlies Silkenbeumer, Sonderpädagogin i.R. / Moderatorin und Moderatorentrainerin, Schwerpunkte: Schul- und Unterrichtsentwicklung, Inklusion

Termin:
Mittwoch, 18.09.2019, 10:00 Uhr – 17:00 Uhr

Meldeschluss: 08.09.2019

Ort:
Haus Rasche, Wilhelmstraße 1, 59505 Bad Sassendorf

Kosten:
130 Euro
  90 Euro für Mitglieder im vds
100 Euro für LAA und Studierende
  70 Euro für LAA und Studierende im vds

Im Tagungspreis sind die Seminarmaterialien und Tagungsgetränke enthalten. Das Mittagessen kann auf eigene Kosten im Tagungshotel eingenommen werden.

Veranstaltungsnummer: 19.2-3451